Wissensmanagement

 

+ Informationen zur interkulturellen Wirtschaftskommunikation und interkulturellen Psychologie + Knowledge Management + Diversity Management + Länderinfos +

Warum?

Die Informationsflut kann gerade im zunehmenden globalen Konkurrenzdruck kaum mehr bewältigt werden. Zur Entscheidungsfindung unerlässliche Informationen werden in der Überflutung oftmals kaum mehr wahrgenommen.

Wie kann man gewährleisten, dass zwischen 100 Spam-Mails die eine, wirklich wichtige englischsprachige eMail der Tochtergesellschaft nicht verloren geht?

Die langwierige Suche nach dem richtigen Informationsbaustein und erforderlichen Know-how führt dazu, dass wichtige strategische Entscheidungen aufgeschoben werden müssen oder sogar nicht getroffen werden können!

Es bleibt keine Zeit, das zur Sicherung des Folgeprojekts wichtige neue Wissen aufzubauen!

Diese typischen Situationen verdeutlichen die Notwendigkeit zu systematischem Umgang mit betrieblichem und unternehmerischem Know How. In der Tat bleiben bis zu 60 % des mit Ausbildung, in Projekten, teuer eingekauften und teuer dokumentierten Wissens in deutschen Unternehmen ungenutzt; sei es, dass Mitarbeiter blockieren, Software den Zugriff verweigert, schlicht nicht nachgefragt oder aufgrund mangelnder fremdsprachlicher oder interkultureller Kompetenz Wissenspotenziale nicht erschlossen werden können.

Was?

Durch gutes Wissensmanagement können nicht nur Kosten und Zeit gespart sondern Prozesse und Entscheidungswege so weit optimiert werden, dass die Produktivität eines Unternehmens insgesamt um mehr als 30% gesteigert werden kann.

Zur Einführung gehört zunächst eine eingehende Analyse und Identifizierung typischer Situationen, die den Zugang zu Wissen blockieren. Im nächsten Schritt muss die Unternehmenskultur zum bewussten Umgang mit Wissen geschaffen werden. Unternehmenskulturen sind zwangsläufig sehr unterschiedlich und aus der Vielfalt der Gestaltungsmöglichkeiten für das Wissensmanagement muss der für die eigene Situation und Bedürfnisse beste Ansatz herausgefunden werden. Insbesondere KMU müssen dabei das finanziell Machbare mit Wünschenswertem in Einklang bringen. Die Kosten einer Wissensmanagement-Software sind kalkulierbar, aber Wissen besteht nicht allein aus speicherbarem Faktenwissen, sondern vor allem aus Know-how, also den verschiedenen Kompetenzen der Mitarbeiter, die einbezogen werden müssen.

Linktipps:

focusconsult.

narrata.

nach oben

Literatur zum Thema:

Aebi, Robert (2000): Kundenorientiertes Knowledge Management. München, Addison Wesley
Antoni & Sommerlatte (Hg.): Report Wissensmanagement. Düsseldorf, Symposion-Verlag
Bürgel, Hans Dietmar (1998): Wissensmanagement. Heidelberg, Springer
Davenport, Thomas, H. & L. Prusak (1998): Wenn Ihr Unternehmen wüsste, was es alles weiß. Landsberg am Lech: Verlag Moderne Industrie

Freimuth et al. (Hg.): Auf dem Wege zum Wissensmanagement. Göttingen, Verlag f. angew. Psychologie
Guderian, Claudia (2003): Arbeitsblockaden erfolgreich überwinden. München, Kösel-Verlag
Güldenberg, Stefan (1996): Wissensmanagement und Wissenscontrolling in lernenden Organisationen. Wiesbaden, Dt. Univers.-Verlag
Haasis & Kriwald (Hg.): Wissensmanagement in Produktion und Umweltschutz. Berlin, Springer
" Strina, Giuseppe et al. (2002)
Haun, Matthias (2002): Handbuch Wissensmanagement. Heidelberg, Springer
Herbst, Dieter (2000): Erfolgsfaktor Wissensmanagement. Berlin, Cornelsen
" Hunecke, Heike (2004)
Koch, Stefan & Heinz Mandl (1999): Wissensmanagement - Anwendungsfelder und Instrumente für die Praxis. München, LMU
Malik, Fredmud (2001): Führen, leisten, leben. München, Heyne
North, Klaus (1998): Wissensorientierte Unternehmensführung. Wiesbaden, Gabler-Verlag
Osterloh & Wübker (1999): Wettbewerbsfähiger durch Prozess- und Wissensmanagement. Wiesbaden, Gabler
Panhans, Tanja. Cultural Change (2004): Auf dem Weg zu einer Kultur für kooperatives Arbeiten und Lernen. In: Wissensmanagement, Ausgabe Jan./Feb. 2004, Mindelheim, Büro für Medien Oliver Lehnert
Prange, Christiane (Hg.): Organisationales Lernen und Wissensmanagement. Wiesbaden, Gabler
Pawlowsky, Peter (Hg.): Wissensmanagement. Wiesbaden, Gabler
Pawlowsky, Peter & Reinhardt, Rüdiger (Hg.): Wissensmanagement für die Praxis. Neuwied, Luchterhand
Pawlowsky, Peter (Hg.): Wissensmanagement. Wiesbaden, Gabler
Probst, Gilbert & Bettina Büchel (1998): Organisationales Lernen. Wiesbaden, Gabler
Probst, Gilbert & S. Raub & K. Romhardt (1997): Wissen managen. Wiesbaden, Gabler
Romhardt, Kai (2001): Wissen ist machbar. München: Econ Verlag
Schiava, Manfred (1999): Was Wissensmanagement bringt. Hamburg, Signum-Verlag
Schmitz, Christof & Zucker, Betty (2003): Wissensmanagement. Schnelleres Lernen im Unternehmen. Regensburg, Metropolitan
Schneider, Ursula (2001): Die 7 Todsünden im Wissensmanagement. Frankfurt, FAZ
Stork, Edith (2003): Logistik im Büro. Weinheim und Basel, Beltz-Verlag
Sveiby (1998): Wissenskapital. Landsberg a. L., Verlag moderne Industrie
Tissen, René (2000): Die Wissensdividende. München, Financial Times Prentice Hall
Wiesenbauer, Ludwig (2001): Erfolgsfaktor Wissen. Weinheim, Beltz
" Wildemann, Horst (2003)
Willke, Helmut (2001): Systemisches Wissensmanagement. Stuttgart, Lucius&Lucius



 

 

    Startseite
Länderinfos
Literatur & Links
Belgien Außenhandel
Belgien Interkulturelle Manager
Belgien Interkulturelle Teams
Belgien Diversity Management
Belgien Wissensmanagement

Trainer-Training
Institutionen
Praktisches


Google

Internet
Business4Culture.de




 

 

        



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

© Volker Lichtenthäler, Nürnberg 2005 - Impressum